Topik - Struktur des Orts


Topik – Zur Struktur des Orts im Zusammenhang von Begriffen


These 1:

In der durch die Topik als Methode zu entwerfenden Topologie ist nicht eine logische Urteilsverbindung leitend, sondern eine Struktur, wie sie in einem Orientierungsraum Weg- und Richtungsverhältnisse auszeichnet, um links und rechts, aber auch oben und unten unterscheiden zu können.

Kant hat darauf in seinem Abhandlung aufmerksam gemacht: „Was heißt sich im Denken orientieren?“

Die Verkehrung von Oben und Unten ist Verwirrung und fordert eine rettende Gründung von Orientierungsordnung heraus, wie sie als Gabe des Ursprungs die Schöpfungsgeschichte in Gn 1 als Werk der fürmenschlichen Ordnung im Sein zwischen Himmel und Erde durch den Schöpfergeist schildert.

Die Leute in Ninive sind vom Unvermögen geschlagen, links und rechts nicht unterscheiden zu können. Logisches Wissen hilft da nicht.

Das Orientierende gegen den Irrgang wird durch Strukturen aus Begriffen gebildet, die ein Feld- und Raumbewußtsein von Wegführungen aufspannen, in deren Gründung und maßgeblicher Bestimmung die Ordnung für ein gemeinschaftliches sich Entscheidenkönnen gesichert wird.



These 2:

Begriffe bedürfen als Leitbegriffe unserer Orientierungsvermögen der Orte im Gedächtnis, von dort her sie das Denken für eine beurteilendes Erkennen des Rechten und Angemessenen zu leiten vermögen.

Als Orte je eines Begriffs, dessen Gedächtnisgehalt durch die unsere Aufmerksamkeit fokusierende Setzung unser Denken nicht nur in der Erörterung in der Rückwendung auf das durch sie uns Bedeutete leitet,

bergen sie Strukturen, die als Verbindungen zu anderen Orten darstellbar werden, wenn wir sie ziehen und der Wegbestimmung eine den Begriff in seiner Bedeutung als Bedingung der Verhaltensorinetierung unserer Vermögen ausweisende Richtung geben – auf einen anderen Ort hin, durch dessen Begriffsbedeutung eine die Identität des Ausgangs unserer Denkbewegung bedingende Bestimmung – von ihm her auf ein andeeres hin, das als ihm verbunden zugehört: die Verbindung zeichnet im Befolg die Identitätsbestimmung als Ausrichtung aus, die ihm selbst als ihm selbst möglich ist – las eine ihm selbst zughörige Art und Weise des sich Verhaltens. Das im Ort eines Begriffs im Anschritt seiner Bestimmung von Identität als Verhalten bedeutete Verhaltensvermögen ist in seiner Ausrichtung durch die Verbindung von sich unterscheidenden Vermögensbegriffen bestimmt und wird im Gedächtnisgehalt der Identität eines Begriffs als Vermögenseinheit durch die Angabe der Verhältnisstruktur bedeutet. Sie kann keine von Art und Gattung sein, sondern der in der Wegverbindung gewiesen Ort des nächsten Begriffs stellt eine Identitätsbedingung im Identiätsverhalten dar, ohne die die Einheit, die mit der Identität im Begriffs bedeutet wird, nicht sein und darum nicht gedacht werden kann. Die Denkbarkeit im Verhältnis zu den Leitbegriffen am Ort ihres Selbstseins als Identitätsverhaltens ist auf Erkenntnis angewiesen, die sich nur mit dem Gang der Verbindung zur Geltung bringen und ausweisen kann. Das Verfahren der Begriffsbestimmung in der Orientierungsstruktur ist darstellungsbedingt für die Gedächtnisse der die Identitätsbedingungen eröffnenden (aufzeigenden) Wege.

These 3.

Durch die Bedeutung der Bedingung eines Vermögens machen die Begriffe am Ort ihrer unverrückbaren Geltung auf das zu Beachtende, nicht zu vernachlässigende aufmerksam, das einer Vereinseitigung entgegen das Ganze der notwendigen Bedingungen eines als uns leitend bedeuteten Identitätsverhaltens uns zu berücksichtigen heißt. Diesem Verweis auf die Einheit von Bedingungen von Verhaltensvermögen unter dem als Ort für erfüllt und als gewahrt geltenden Identitätsverhalten im Begriff  muß die Wegführung entsprechen, kann sich nicht mit dem Fortgang zu anderen Sein von etwas selbst begnügen, sondern muß zurückkehren und vom Zentrum her sämtliche notwendigen Einheitsbedingungen des Vermögens des Selbstseins in Integration der sich gliedernden Identitätsbedingungen verfugen, immer wieder zu einem anderen geleitet und es zurückholen in einen Verbund, der als Struktur des Orts eines Begriffs das Selbstseinkönnen in Darstellender Erkenntnis ausprägt, die verschiedene Verhaltensvermögen des Selben zur Einheit als identitätswahrend verbindend, dem Ort des Begriffs der Idee eines Vermögens als Einheit von Vermögen so Maß und Grund der Selbstgemäßheit in das folgend einsehende Denken gebend.

These 4.

Daraus ergibt sich folgende Grundstruktur für die in Darstellung ihrer Bestimmungsverfahren (Definition) erkennbar werdende Identitätsbestimmtheit / Bestimmtheit des Identitätsverhaltens. In ihr muß das wegweisende und Weisungsfolgende Verhalten in Bedingungen seines Vermögens selbst mit gedacht und erkannt werden können – als unverzichtbare Bedingung, die in jeder Begriffsbedeutung der Identität eines Vermögensverhaltens mit bedeutet ist. Die kann nur durch Teilhabeverhältnisse dargestellt werden, in denen sich das teilnehmende, in Begriffserkenntnissen geführte und zu Erkenntnissen aus Begriffen führende Denken verhält, und in seienm Verfahren bestimmt und orientiert weiß (was es zu beachten hat – und was ihm zur Erfüllung seiner gesetzten Aufgabe gegeben sein muß).

Begriff, Bedeutungsstruktur und Charakter eines Topos müssen sich in einer Topologie selbst bestimmen und in dem, was den Topos eines Leitbegriffs ausmacht, entdecken lassen. Der Strukturzusammenhang der Topoi enthält darum ein selbstreferentielles Moment, das im selbsterkennenden und selbstbewußtwerdenden Verhalten der Verfahrensweise – als Methodeneinheit – sich zeitigt  und ins Wissen bringt, die Zusammenhangsbildung der Ortsstrukturen im Folgen durch Darstellung des Erkanntwerdenden realisierend.

Der Strukturzusammenhang unterliegt damit der Tendenz, um die Identitätsbedeutung der Begriffsgedächtnisse als Bedingungen wahren und zur reflektierten Erkenntnis im begleitendem Methodenwissen aufschließen zu können, der Anforderung, alle Bedingungen der zureichenden Unterscheidung von identitätswahrenden Begriffsorten in der Zusammenhangsstruktur „zu verorten“ und sie als System zu entwicklen, darin das mitgeführte Denken durchgängig Anerkennung sein kann des Ortsrechts in der Geltung der ursprünglichen Weisunsbedeutung der Begriffe in der Entsprechungserfüllung durch von Ort zu Ort wechseln und sich reintegrirenden Haltungen. Die Aufgabe ist und stellt den Weg ihrer Erfüllung selbst dar, den ihre Ortsverbindung durchwaltenden Begriffe einem jeden seine nur ihm eigene Stelle zu geben – als Entwicklung eines System der in ihrer als befolgt geltenden Weisnungsbestimmungen ursprünglicher Bestimmungsgründe.



These 5.

Darum ist allein eine so als System von Topoi in selbsterkennender Methodik gestalteter Zusammenhang von Begriffsorten der Ideen von Vermögen unter Einheitsbedingungen tauglich, dem Anliegen der Metaphysik zur Entsprechung der ihr aufgegebenen Prinzipienerkenntnis gerecht zu werden.



These 6.

Die Listen stellen Struktur- und Ordnungslos einzelne Begriffe zusammen, die als grund und Ordnungsbegriffe von sich aus eine Ordnungs- und Strukturanforderung stellen und die Systembildung initiieren.

Durch die Auflistung sind die nicht durch Urteile verbundenen Begriffen, die Locis communes bedeuten und darstellen sollen, nicht ihrer Bestimmung gemäß genannt. Durch Listen kann nicht erfüllt werden, was ein Begriff am Ort seiner Identitätsbedeutung an Geltung verlangt. Was sich durch die Einteilungsanforderung für die zureichende Unterscheidung und die Kriterien der Einholung von Bedingungen für die Bestimmungsreflexion in eine Verantwortung stellt, dem kann nur entsprochen werden, wenn die als Topos festgehaltenen Begriffe von sich aus durch die ihnen je eigene Identitätsstruktur eine Ordnung ihres Zusammenhangs entdeckbar werden lassen – indem durch die Gedächtnis und im Zugehörigkeitsgefühl geleiteten Zuordnungen sich bewähren, Regeln und Gesetze erkennbar werden lassen, denen wir zusammen mit den Integrationsweisungen der Ortsstrukturen gemeinschaftlich folgen und die Einheitsbedingungen des Selbstbewußtseins erkennen und erhalten können.



These 7.

Methodenbedingung: Einteilung in Wahrung von Identität durch hinreichende Unterscheidung – mit Einbindung der Bedingung des ortsgebenden Strukturiereungsverfahrens – als Reflexion – für ein Wissenkönnen, das darum die Reflexion auf Bedingungen von Identität in unterscheidung als Gedächtniswahrung in es strukturierender Erneuerung als Erkenntnis muß fungieren können: die Reflexionseinteilung als Erkenntnis im Wissen der die Ortsstrukturfindung durchziehenden, begleitenden Methode, in deren Wissen (Methodenwissen)

These 8.

Einstimmung und Widerstreit als Handlungsverantwaortung im Bestimmungsverhalten von Identität in Unterscheidung:

Ortsetzung eines Begriffs ist Absolutsetzung, durch die seien Identitätsbedeutung allem Streit entzzogen und dem Machtanspruch des Bestimmtwerdenkönnens sich entgegensetzt.

Entzug der Bestimmbarkeit durch Prädikation – Entzug des Gebrauchs als Subjektbegriff eines Urteils – kein Gegenstand des Wissens und Meinens, über den eine bestimmte, gemeinschaftlich anerkannte Aussage zu treffen ist.

Genau darin aber ist das Gemeinschaftliche dessen festgehalten, was alle in Anspruch nehmen, die sich über etwas in seiner Definition und Wesensbestimmung streiten.

Da im Streit um die Definition etwas, dessen Begriff thematisch und in seinen (kontrovers angegeebenen, zu Geltung für die Anerkennung gebrachten) Bestimungen problematisch geworden ist, das in einem Begriff Bedeutete, darauf sich in konträren Bestimmungen alle gemeinschaftlich beziehen (also ein Problemstellungsgemeinschaft darstellen)

enthält der Topos in der Absolutsetzung den Widerstreit einer Herkunft aus der Gegenstandsannahme und dem Entzug, als Gegenstand fungieren zu können.

Mit dem Ort des Identitätsgedächtnisses ist aber die Problmelösung gesetzt, als sei sie im Ort des Begriffs schon gegeben, aber verborgen – und die Entbergung des darin Geborgenen fordert ein Verfahren der Entdeckung (a-letheia) [zu einer Erscheinung], die sich unter die Gemeinschaftlichekeit der Befolgung in den durch Zuordnungen von Identitätsbedingungen allein zu bewerkstelligenden Entdeckungsbestimmung (Bestimmungsverfahren der Entdeckung): Diese kann nun keine der urteilenden Bestimmung durch Prädikate eines gegebenen Gegenstands sein, sondern muß von einer Beurteiung der Rechtheit der Zuordnung in der allgemien anerkennbaren Entdeckung der Bedingung (also in Formen der Bedingungsreflexion als Bedingungserkenntis statthaben → Vierung / Architektonik).



These 9.

In der Topik sind die Topoi Orte des „Problemdenkens“ (Bedeutsamkeit des Denkwürdigen, das zu Bedenkende).

Das Problemdenken am Ort der Begriffe von etwas selbst als es selbst

- unter dem Anspruch (der Vernunftverantwortung) zum Austrag des Widerstreits (da er theoretisch nicht lösbar ist: unvermeidlich).

Mit dem Ort setzt man das durch einen Begriff Bedeutete als es selbst in Einheit seiner Identitätsbedingungen, als es selbst sein zu können, nimmt also das Selbstsein in Anspruch – im Denken des Seins des Existenz, ohne einem Ding (dem etwas als Ding) eine Position (in Raum und Zeit) zuerkennen zu können. Methode der Entdeckung der Einheitsbedingungen von Identität in Unterscheidung … von Vermögen des Selbstseinkönnens – in darum grundlegender Unterscheidung von Existenzbestimmung des wahrnehmbar Erscheinenden zu den vermögensgebundenen Bestimmungen im Handeln, an denen die Reflexionserkenntnis in den Verfahren (des Verhaltens in Unterscheidung und Ausrichtung (Orientierung) selbst teil hat (Bestrebung des Denkens zu wissen, was etwas selbst als es selbst ist).



These 10

Formen der aboluten Begriffsbestimmung – triadische Dialektik reicht nicht zu (Arbeitsgruppe zu Fiche in einem Seminar von Henrich zu Jena)  





Zu These 6 – Listen:

In den Loci der Reformatoren als Vorarbeiten zu einer systematisierenden Dogmatik fallen Listen auf, darin die Topoi nur durch einzelne, aufzählbare Begriffe genannt werden, also nicht durch Aussagen oder Urteile vertreten.

Ohne Urteilsbestimmung sind sie der Prädikation entzogen und halten als (gegen die Urteilsverbindung des Verstandes) isoliert gesetzte Begriffsworte die Identität in der Form als Begriffe fest. Die Liste deutet zwar einen Zusammenhang zwischen ihnen an, wie schon für deus, unus, trinus, creatio … sich andeutet, dadurch aber allererst die Aufgabe gestellt ist, diesen Zusammenhang zu Erkennen und zur Darstellung zu bringen. Die mit der Liste geforderte Darstellung der Zusammenhangserkenntnis steht dann aber mit der Ortsisolierung unter der Bedingung der Identitätswahrung im Begriff, so dass sich der Anspruch geltend macht, aus jedem der genannten Begriffe selbst den Zusammenhang ersichtlich werden zu lassen. Das ist nur möglich, wenn in der Identität als durch den jeweiligen Begriff bedeutet, die Zusammenhangsstruktur schon als gegeben angenommen werden kann, so daß sich in Bedeutungswahrender Unterscheidung der jeweiligen Identität  als zur identtätsform eines Topos gehörend die Struktur eines Begriffs als Verbindungsstruktur zwischen den Begriffen so erfgibt, dass daruch ihre je eigenartige Bestimmtheit (als prorium und Wesenseinsicht) sich erschließt.

Für die cretio heißt das, ihr Begriff als Ursprung muß für die Schöpfung notwendig auf Gott sich als Grund beziehen (den Begriff des Grundes aitia und des Ursprungs – arché, lat. Ratio und principio, engl. Origin -  sind einzubeziehen; mit dem Grund als ratio haben wir also die Vernunft als Einsichtsvermögen für diese Zusammenhänge in einem Grundverhältnis einzubeziehen und „zugrundezulegen“) - un Gott muß al der Eine aus sich (aus dem Gottesbegriff) ebenso sich erschließen wie die Dreieinigkeit als einzig angemessene Seins- und Erkenntnisweis von Gottes einheit in (vernünftiger) Begründung der Schöpfung, die ein Gedenken ihres ursprungs in Gott fähig ist.

Dies die erste Skizze einer Implikation von Zusammenhängen, die sich aus der Identätsbedeutung eines Topos ergibt: durch die Identiätsform des Begriffs kann die Verbindung nicht willkürlich sein und nicht kontroversen Meinungen anheimgestellt werden. (Da die Identiätsbedeutung und die Zusammenhangsbestimmungen als die Identität in Unterscheidung wahrend nicht in Urteilsformen gedacht und vorgestellt werden kann, ist dem Meinungstreit durch Aussagebehauptungen über Gott und die Schöpfung) der Boden seiner Möglichkeit entzogen, hält aber ihm entgegen: diurch Kritik als Einheitsbedingugne in der Methode des durch Reflexionserkenntnis getragenen Wissens - also dem vorstellenden Denken gegenüber und so auf eine öffentliches Meinungsbewußtsein (als Glaubensbewußtsein bezogen, dem nun aber eine unabtrennbarkeit einverankert ist: von Gotteserkenntnis und praktischem Selbstbewußtsein der Entsprechung, weil das Aussagen Treffen über Gott keine Gemäßheit gewährt = kein Gedächtnis des Ursprungs im Dank der Schöpfung als Erhaltungsbedingung (Hopi-Mythos).



Die für die Methodeneinsicht in die Systemanforderung der Listen von Topoi als Loci cummunes bedeutendste Grundlage aus der Patristik ist ist die der Ternare in Augustins „de trinitate“. Denn sei stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Kritik und einer begründenden Rechtfertigung, die den Zusammenhang von Gottes- und Selbsterkenntnis erkennt und als unabtrennbar zur Geltung bringt – sie im Mitvollzug des selbstbewußten Geistes (im Einsichtigmachen der Strukturentsprechung als) zu wahren aufgibt.



Da wir die kritische Unterscheidung ovn Verstand und Vernunft für dieses Verfahren einbeziehen müssen, und sie sich nur in der Urteilskraft vollzieht (deren Teilhabe de trinitate für die Entsprechungseinsicht notwendig mit verlangt – für die berichtigende Reinigung), ist dem Augusinischen Ternar: intellectus amor memoria der Ternar Verstand Vernunft und Urteilskraft zur Seite zu stellen – und da jeder Begriff nur einen Ort einehmen kann, an dem er in (unverwechselbarer, hinreichender Unterscheidbarkeit gewährender) Gedächtnsidentität

ist die memoria grundlegend auf die notio, den Begriff bezogen, der den intellectus im Bedeutungsverstehen leitet und druch die Identitätsbedeutung im Gedächtnis (als Begriffsgedächtnis) die Reflexion der Urteilskraft für eine nicht urteilende Vernunfteinsicht zum Vernehmen der Ordnung in Achtung von Bestimmungsgründen ertüchtigt.

Nun ist die Kritische Unterscheidung von Verstand und Vernunft (wie diese erst Kant wieder in Erneuerung der Unterscheidung von auf mathematische Anschauungserfassung bezogner dianoia und auf Ideen von Vermögen behogenem nous herausgearbeitet hat – herausgefordert durch die Ungereimtheiten des dogmatischen Rationalimus und seiner Widerstreite mit dem skeptischen Empirismus) aber dadurhc bedingt, dass der Verstaqn sich auf Wahrnehmungsvermögen beziehen können muß, um dem Gebrauch von Kategorien im objektiven Selbstbewußtsein eine Einheit zu geben / zu gewähleisten. Darum muß in der Einheit des Geistes (als Bedingung de Gottesentsprechung) die Bezugnahme auf Sinnlichkeit in Rezeptivität von Gegebenem einbezogen und für die Vernunft im Verstandesgebrauch (in der Erfharungserkenntnis) gerechtfertigt werden. Die Vernunft unaghöängig von auf Gegebenheit bezogenen Verstand kann dann keine reine Vernunfterkenntnsi von Seinsgegebenheit (im Grund der Erfahrbarkeit der Dinge) in Anspruch nehmen: sie wird in ihrem Ursprungsverhältnis mit der Begrenzung der Verstandeserkenntnis auf Erfahrungsbedingungen in ihrer Bezugnahme auf Gegebenheit überhaupt in der Welt ebenso eingeschränkt und muß ihre theorieform der Erkenntnishaltung zum Ursprung (zu Gott und Welt) als Geltungsform aufgeben, um Ursprung als Schöpfung im Grund der Ermöglichung von Erkennbarkeit der Materie für die Erfahrung und darum in eins als Grund der Erkenntnisvermögen annehmen zu können (wie durch die Identitätsbedingungen der Begriffe von Ursprung und Grund in der Schöpfung gefordert). Das aber heißt: Der Ursprung ist selbst Geist als vermögensermöglichend und ihm kann nur entsprochen werden, wenn wir den Schöpfungsglauben durch Vernunft nicht als Theorie und nicht als theoriförmige Vorstellung auslegen, dass eine uns unerkennbare Macht die Dinge so geschaffen hat, wie wir sie einst über alle Berichtigungen von Irrtümern hinaus einmal engültig als Resulatat aller Erfharung in reiner Vernunfeinsicht erkennen werden, dort, wo wir gar nicht mehr die Dinge als gegeben schauen, sondern im Angesicht Gotte der Urbilder aller Dinge einsichtig werden (als hätte es den Weltprozess nie gegeben, also in Rückkehr zur Schau der Engel vor dem Fall)

Vielmehr ist Urspurng nur aus der nicht weiter abgeleiteten Annahme der Erfahrungstätigkeit im Gegebenheitsverhältnis anzunehmen, durch den als Grund usn das Maß in der Rechtzheit der Ausrichtung gerade auch der Erfahrungstätigkeit gegebn ist, denn nru dann ist diese (mit derSinnlichkeit) auch gerechtferitgt,

Also ist das Grundverhältnis der Vernunft in der durch den Ursprung selbst eröffneten Einsicht im ahctenden Vernehmen des Maßes der Bestimmungsgründe für die Ausrichtung des Vermögen im sich orientierenden Verhalten zu begreifen – nicht als Verstandeshaltung von gegebenen Wirkungen und dem Rückschluss auf eine Reihe von Ursachen, die -asl Eijnheitsbedürfnis der so verfahrenden theoretischen Vernunft eine Totalität von Bedingungen sich unterstellen muß, mit der Annahme eines Bestimmungsgrund des Ursprungs (als Wesensbestimmung von Gott selbst), der die Vernunft als spekulative zum Zweck hat.

Damit gerät das gesamte Schöpfungsverhältnis unter den Theoriezweck der Vernunft als spekulative. Deren letzte Gestalt war der Selbstbeziehungsversuch des sich entgerenzenden Vertandes als absolute Vernunft in Hegels Wissenschaft der Logik, die letztlich sich als bloße Ableitung der Kategeogien durch Selbstbezug ihres Vorausgesetztseisn (in der Identitätsform des reinen, sich selbst gleichen Seins) sich darstellt und das Maß der Orientierung für ein Gottesverhältnis im selbstbewußten Leben verfehlt, in sich in den Widerstreiten kreist, die das Wissen nur des Logischen verunendlicht.

In ihr ist aber jene Dimension des Problembewußtseins in den Topoi zum Austrag gebracht, darin der Gegenstandsbezug des rein auf Vernunftschlüssen ausgreifenden Verstandes einen Gegenstandsschein erzeugt, der durch den Widerstreit von Sein und Schein in der Position des Seins ohne Ding im Begriff, als wäre seine Strukturverbindung ein Urteil (eine Urteilsverbindung) zum Grund der Kritik wird (als eine sophistische Dialektik erst in ihrer kritischen Überwindung erkennbar, wenn man auf die gebrauchten Bedingungen achtet: u.a. auf den Gebrauch des inneren und bloß äußerlichen und die Abhängigkeit von der pejorativ ausgeschlossenen Vortellungshaftigkeit in jeder Begriffssetzung seiner Logik erkennt).